Teil der Themenreihe digitale Schließtechnik
Montagmorgen, 7:15 Uhr. Ein Servicetechniker benötigt Zugang zum Lager. Eine Kollegin arbeitet heute im Homeoffice statt im Büro. Ein externer Dienstleister soll nur für zwei Stunden in den Technikraum. Gleichzeitig startet ein neues Projektteam, das kurzfristig Zugang zu bestimmten Bereichen benötigt. Was früher mit festen Schlüsseln noch funktionierte, wird in modernen Unternehmen zunehmend zur organisatorischen Herausforderung.
Viele Unternehmen investieren heute hohe Summen in IT Sicherheit, Firewalls und Cyber Security Konzepte. Gleichzeitig wird ein wesentliches Risiko häufig unterschätzt: der physische Zugang zum Gebäude.
Mechanische Schlüssel bieten kaum Transparenz. Niemand weiß genau, wer wann welchen Bereich betreten hat. Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, bleibt oft unklar, ob alle ausgegebenen Schlüssel tatsächlich zurückgegeben wurden. Noch kritischer wird es bei Dienstleistern, externen Partnern oder Reinigungskräften. Hier entstehen schnell Sicherheitslücken, die über Jahre bestehen bleiben können.
Digitale Schließtechnik schafft genau an dieser Stelle Transparenz. Berechtigungen werden zentral verwaltet und lassen sich jederzeit anpassen. Geht ein Transponder verloren, wird dieser einfach deaktiviert. Ein kostspieliger Austausch von Schließzylindern entfällt vollständig. Unternehmen gewinnen dadurch deutlich mehr Kontrolle über ihre Sicherheitsstruktur.
In der Logistik wird Zutritt oft noch als Sicherheitsfunktion betrachtet, tatsächlich ist er längst eine operative Kennzahl. Wer sich wann im Lager, Versand oder auf dem Werksgelände befindet, beeinflusst Durchlaufzeiten, Kapazitäten und Engpässe direkt. Ohne zentrale Steuerung entstehen Reibungsverluste, die sich durch die gesamte Lieferkette ziehen.
Besonders kritisch wird es in Zeiten hoher Taktung. Wenn Lieferfahrzeuge gleichzeitig eintreffen, Schichten wechseln und Fremdfirmen arbeiten, entscheidet die Qualität der Zutrittslogik darüber, ob Prozesse fließen oder stocken.
Besonders Unternehmen mit Außendienst, Servicetechnikern oder mehreren Niederlassungen kennen das Problem. Mitarbeiter benötigen Zugang zu unterschiedlichen Gebäuden, Lagern oder Technikräumen. Die Verwaltung physischer Schlüssel wird schnell unübersichtlich.
Verlorene Schlüssel, aufwendige Übergaben oder lange Wartezeiten kosten Zeit und Geld. Gleichzeitig entstehen Sicherheitsrisiken, wenn ehemalige Mitarbeiter oder externe Dienstleister weiterhin Zugangsmöglichkeiten besitzen.
Mit ZEUS® keyless können Zutrittsrechte flexibel und standortübergreifend vergeben werden. Berechtigungen werden auf Ausweisen oder Transpondern gespeichert und bei Bedarf automatisch aktualisiert. Dadurch erhalten mobile Mitarbeiter jederzeit genau die Zugänge, die sie tatsächlich benötigen.
Viele digitale Schließsysteme lösen lediglich das Schlüsselproblem. Moderne Unternehmen benötigen jedoch deutlich mehr. Gefragt sind integrierte Sicherheitslösungen, die mit bestehenden Prozessen zusammenarbeiten.
ZEUS® keyless verbindet digitale Schließtechnik mit Zutrittskontrolle, Zeiterfassung, Besuchermanagement und dem ZEUS® Sicherheitsmonitor. Dadurch entsteht eine zentrale Plattform für das gesamte Zutrittsmanagement. Berechtigungen können automatisiert vergeben, Sicherheitsereignisse überwacht und organisatorische Änderungen unmittelbar berücksichtigt werden. Gleichzeitig lassen sich digitale Schließzylinder ohne aufwendige bauliche Veränderungen in bestehende Gebäude integrieren.
| Herausforderung moderner Arbeitswelten | Was Unternehmen heute leisten müssen | Wie ZEUS® keyless unterstützt |
|---|---|---|
| Flexible Zutrittsrechte für hybride Arbeit | Mitarbeiter benötigen je nach Arbeitstag unterschiedliche Zugänge für Büro, Homeoffice, Standorte oder Projektflächen | Zutrittsrechte lassen sich zentral verwalten und in Echtzeit an neue Arbeitsmodelle anpassen |
| Verwaltung wechselnder Teams | Projektgruppen, externe Partner und temporäre Mitarbeiter benötigen kurzfristig Zugangsberechtigungen | Digitale Berechtigungen können zeitlich begrenzt vergeben, geändert oder automatisch entzogen werden |
| Schutz vor Schlüsselverlust | Verlorene Schlüssel dürfen kein Sicherheitsrisiko oder hohe Folgekosten verursachen | Transponder oder Ausweise werden bei Verlust sofort gesperrt, ohne Austausch von Schließzylindern |
| Standortübergreifende Steuerung | Unternehmen mit mehreren Niederlassungen benötigen eine einheitliche Verwaltung aller Zutritte | Zentrale Verwaltung von Berechtigungen über verschiedene Gebäude, Standorte und Sicherheitsbereiche hinweg |
| Nachvollziehbarkeit und Compliance | Zutritte müssen dokumentiert und für Audits, Sicherheitsprüfungen oder Compliance Anforderungen nachvollziehbar sein | Revisionssichere Protokollierung aller Zutrittsereignisse mit transparenter Historie |
| Integration in bestehende Sicherheitsprozesse | Zutrittsmanagement soll nicht isoliert, sondern als Teil einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie funktionieren | Nahtlose Verbindung mit ZEUS® Zutrittskontrolle, Sicherheitsmonitor, Besuchermanagement und Zeiterfassung |
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