Teil der Themenreihe Gesundheitswesen
Im Gesundheitswesen müssen viele Nachweise aktuell und verfügbar sein. Dazu gehören berufliche Qualifikationen, Weiterbildungen und je nach Tätigkeit auch gesetzlich vorgeschriebene Nachweise wie der Masernschutz. Gerade in Kliniken und Pflegeeinrichtungen wird die Verwaltung schnell komplex: Viele Mitarbeiter, unterschiedliche Qualifikationen, wechselnde Einsatzbereiche und Fristen, die nicht verpasst werden dürfen.
Das Masernschutzgesetz verpflichtet unter anderem Personen, die in Krankenhäusern und anderen betroffenen Gesundheitseinrichtungen tätig sind, zum Nachweis eines ausreichenden Masernschutzes beziehungsweise einer Immunität oder einer medizinischen Kontraindikation. Mit ZEUS® HR-Management lassen sich Mitarbeiterdaten, Dokumente, Qualifikationen und relevante Termine zentral in der digitalen Personalakte verwalten. Automatische Erinnerungen unterstützen dabei, wichtige Fristen und Aufgaben im Blick zu behalten. Aus vielen einzelnen Nachweisen wird eine strukturierte Informationsbasis für die Personalarbeit.
Im Gesundheitswesen reicht es nicht, nur zu wissen, wie viele Mitarbeiter vorhanden sind. Entscheidend ist auch, welcher Mitarbeiter welche Qualifikation besitzt und ob die erforderlichen Nachweise aktuell sind. Eine Pflegefachperson, ein Mitarbeiter im OP, ein Mitarbeiter im Labor oder ein technischer Mitarbeiter können ganz unterschiedliche Anforderungen erfüllen müssen. Dazu kommen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen und Nachweise mit unterschiedlichen Gültigkeiten.
ZEUS® HR-Management bündelt diese Informationen in der digitalen Personalakte. Dadurch können Personalverantwortliche schneller erkennen, welche Qualifikationen und Dokumente vorliegen und wo Handlungsbedarf besteht.
Das Masernschutzgesetz ist für Gesundheitseinrichtungen besonders relevant. Seit dem 1. März 2020 gilt die gesetzliche Nachweispflicht. Für nach 1970 geborene Personen, die in betroffenen Gesundheitseinrichtungen tätig sind, muss grundsätzlich ein ausreichender Masernschutz, eine Immunität oder eine medizinische Kontraindikation nachgewiesen werden.
Für die Personalabteilung bedeutet das vor allem eines: Nachweise müssen vorhanden, auffindbar und im richtigen Kontext dokumentiert sein. Mit ZEUS® HR-Management können relevante Dokumente und Mitarbeiterinformationen zentral in der digitalen Personalakte verwaltet werden. Das erleichtert die Suche und schafft eine strukturierte Grundlage für die Nachweisverwaltung.
Wichtig dabei: ZEUS® ersetzt keine rechtliche Prüfung. Die Software unterstützt die Dokumentation und Organisation der vorhandenen Nachweise.
Qualifikationen sind im Gesundheitswesen unmittelbar mit dem Personaleinsatz verbunden. Pflegefachliche Abschlüsse, Fachweiterbildungen oder andere berufliche Qualifikationen können darüber entscheiden, welche Aufgaben ein Mitarbeiter übernehmen darf. Das Pflegeberufegesetz sieht beispielsweise bestimmte vorbehaltene Tätigkeiten vor, die entsprechend qualifizierten Pflegefachpersonen vorbehalten sind.
Mit ZEUS® HR-Management lassen sich Qualifikationen und Weiterbildungsinformationen strukturiert in der Personalakte verwalten. Damit stehen relevante Informationen dort zur Verfügung, wo sie für Personalverwaltung und Planung benötigt werden. Nicht nur wissen, wer im Haus arbeitet. Wissen, welche Qualifikation vorhanden ist.
Eine Qualifikation ist nicht immer dauerhaft gültig. Fortbildungen, Unterweisungen oder andere Nachweise können an Termine und Fristen gebunden sein. Genau hier wird manuelle Verwaltung schnell zum Risiko. Je mehr Mitarbeiter und Nachweise eine Einrichtung verwaltet, desto schwieriger wird es, jede Frist zuverlässig im Blick zu behalten.
ZEUS® HR-Management unterstützt mit einem integrierten Aufgaben- und Erinnerungssystem dabei, an anstehende Termine und Aufgaben zu erinnern. Dokumente und Informationen bleiben dabei direkt mit den jeweiligen Mitarbeiterdaten verbunden. Weniger Suchen. Weniger Nachfassen. Mehr Überblick.
Die Personalakte ist nur ein Teil des Prozesses. Entscheidend wird es, wenn Qualifikationsinformationen auch für die tägliche Personaleinsatzplanung relevant sind. Denn eine Klinik braucht nicht einfach zehn Mitarbeiter für eine Schicht. Sie braucht Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten für den jeweiligen Einsatz.
Hier entsteht eine direkte Verbindung zwischen ZEUS® HR-Management und ZEUS® Personaleinsatzplanung. Qualifikationen können in der Personalverwaltung strukturiert vorliegen und bei der Einsatzplanung berücksichtigt werden. Die Personalakte beantwortet, was ein Mitarbeiter kann. Die Personaleinsatzplanung nutzt diese Information dort, wo sie zählt.
Mit ZEUS® HR-Management werden Mitarbeiterdaten, Dokumente und HR-Prozesse zentral organisiert. Die digitale Personalakte ermöglicht einen strukturierten Zugriff auf relevante Informationen, während Aufgaben und Erinnerungen dabei helfen, Termine und Prozesse im Blick zu behalten.
ZEUS® kann dabei über das HR-Management hinaus mit Zeiterfassung, Personaleinsatzplanung und Zutrittskontrolle verbunden werden. So entsteht eine gemeinsame Datenbasis für verschiedene Personalprozesse. Gerade im Gesundheitswesen ist das interessant: Qualifikation, Personaleinsatz und Zutritt gehören organisatorisch zusammen.
Der Mitarbeiter ist qualifiziert. Der Dienstplan berücksichtigt seinen Einsatz. Die Zutrittskontrolle regelt den Zugang zu den benötigten Bereichen. Aus einzelnen Personalinformationen wird ein durchgängiger Workforce Management Prozess.
6,07 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen
2023 arbeiteten laut Statista rund 6,07 Millionen Menschen im deutschen Gesundheitswesen. Je größer die Belegschaft, desto größer wird auch die Zahl der zu verwaltenden Personalinformationen und Nachweise.
2,15 Millionen Pflegekräfte werden 2049 benötigt
Der prognostizierte Bedarf an Pflegekräften steigt laut Statista auf Basis der Destatis-Vorausberechnung von 1,69 Millionen im Jahr 2024 auf rund 2,15 Millionen im Jahr 2049. Das entspricht einem Anstieg von rund 27 Prozent.
1.841 Krankenhäuser im Jahr 2024
In Deutschland gab es 2024 laut Statista 1.841 Krankenhäuser. Gleichzeitig wurden dort rund 17,5 Millionen stationäre Fälle behandelt. Die Anforderungen an Personal und Organisation treffen damit auf einen hochkomplexen Versorgungsbetrieb.
Die Konsequenz: Je knapper qualifiziertes Personal und je komplexer die Anforderungen, desto wichtiger wird es, vorhandene Mitarbeiterinformationen schnell verfügbar und zuverlässig organisiert zu haben.
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